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Privatpraxis Dr. med. Steeb
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Mo.
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nach Vereinbarung
Beschwerdebild

Ellen­bogen­schmerzen

Anzeichen

  • Plötzlich als auch chronisch auftretender Schmerz im Ellenbogen
  • Ziehende, drückende oder stechende Schmerzen im Ellenbogen
  • Wärmegefühl

Ursachen

  • Trauma
  • Überlastungen/​Fehlbelastung
  • Veränderungen der Halswirbelsäule

Beschreibung

Die häufigsten Beschwerden am Ellenbogen treten an dem Knochenvorsprung des Ellbogen besser des Oberarmknochens an der Aussenseite auf – im Volksmund auch "Tennisellbogen" beim Rechtshänder genannt. Treten die Beschwerden beim Rechtshänder an der Innenseite auf, spricht man vom "Golferellbogen". Man stellte wohl früher fest, dass Leute, die Tennis spielen; besonders häufig Schmerzen im Bereich des Ellbogens haben, und dasselbe dann auch bei Golfspielern.

An dem Knochenvorsprung außen setzen die Sehnen der Handgelenks- und Fingerstreckmuskeln an, während an der Innenseite die entsprechenden Beuge­muskeln ansetzen. Diese Ansatz­punkte sind bei einem Reiz­zustand äußerst druck­schmerz­haft. Ist der Tennis­arm ausgeprägt, so kann bereits das Halten einer Teetasse oder ein Hände­druck schmerzhaft sein. Auch das ständige Arbeiten mit der Computermaus können die Beschwerden auslösen oder verstärken.

Da diese Muskelgruppen ständig benutzt werden, kann der Tennis- oder Golferarm schnell zu einem chronischen Problem werden. Das Ellenbogengelenk wird sehr stark beansprucht, sowohl im Alltag (z.B. beim Tragen von Einkaufs­taschen), als auch im sportlichen Bereich (daher Tennis- und Golferellenbogen). Ist die Belastung falsch oder einfach nur zu groß, so kommt es zu Ellenbogenschmerzen. Eine Verletzung kann natürlich auch Auslöser sein, genauso wie eine längere Ruhig­stellung des Armes. So klagen häufig Patienten, die nach einem Knochen­bruch eine Gips am Arm tragen mussten häufig über Ellen­bogen­schmerzen. Diese Beschwerden können sowohl plötzlich als auch chronisch auftreten und äußern sich durch ziehende, drückende oder stechende Schmerzen.

Erste Maßnahmen sind zunächst Reduzierung der Belastung, z.B. Verwendung eines Kissens für den Unterarm beim Arbeiten mit der Maus oder eine Sportpause, lokales Kühlen, Tragen einer Epicondylitisspange oder -Bandage und die Einnahme eines entzündungshemmenden Medikamentes. Natürlich können auch feuchtkühle Verbände wie z.B. ein Zinkleimverband versucht werden. Physiotherapeutische Maßnahmen wie z.B. Friktionsmassagen, manuelle Techniken. lokales Dehnen oder Eisstäbchenmassagen sind ebenfalls eine Therapiemöglichkeit. Ist die Entzündung hartnäckig, so können auch lokale Infiltrationen mit pflanzlichen entzündungshemmenden Medikamenten oder aber auch Cortison eingesetzt werden.

In unserer Praxis setzen wir bei chronischen Tennis- oder Golfer­armen seit Jahren sehr erfolgreich eine Kombinations­therapie aus radialer oder fokussierter Stoss­wellen­therapie, Muskel­trigger­punkt­therapie und Kinesio­tape ein. Diese Therapie ist im Gegensatz  zur Einnahme von nicht­steroidalen Anti­rheumatika oder Infil­trationen mit Cortison praktisch neben­wirkungs­frei. Bei bestimmten Fällen wird diese Kombinations­therapie durch eine Kern­spin­resonanz­therapie, ortho­mole­kulare Medizin nach Überprüfung des Gewebs-PH-Wertes (Ausschluss einer Übersäuerung) oder Matrix­rhythmus­therapie ergänzt. Mit dieser Therapie haben wir in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht.