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0711 - 33 99 69
Praxis Dr. med. Steeb
Arlbergstr. 38
70327 Stuttgart
Öffnungszeiten
Mo. - Do.
08:15-12:00
Mo.
13:00-15:00
Mi.
13:00-16:00
Do.
13:00-17:00
Fr.
nach Vereinbarung
Beschwerdebild

Ohr­geräusche (Tinnitus)

Anzeichen

  • Wahrnehmung von Sausen, Pfeifen, Brummen, Zischen, Rauschen oder Knacken
  • Evtl. Drehschwindel
  • Hörminderung

Ursachen

  • Atlas­dysfunktion, Kopf­gelenks­störung
  • Fehlstellungen der HWS
  • Erkrankungen des Ohres
  • weitere organischen Erkrankungen
  • Stress
  • Lärm

Beschreibung

Viele Betroffene von Tinnitus müssen neben den störenden Ohr­geräuschen noch eine weitere Hürde nehmen: Für Außen­stehende ist der Ton nicht hörbar. Die Belastungen durch das konstante Stör­geräusch sind enorm. Da nur der Betroffene das Stör­geräusch wahrnimmt, spricht man auch vom subjektiven Tinnitus. Der Arzt muss sich in diesem Fall auf die Aussage des Patienten verlassen.

Nur bei rund einem Prozent der Tinnitus-Diagnosen wird das Gegenteil, der objektive Tinnitus, diagnostiziert. Hierbei sind die Ohr­geräusche auch für den Arzt wahr­nehmbar und vor allem messbar. Neben Erkrankungen des Ohres und organischen Erkrankungen sind häufig Stress oder Lärm Auslöser von Ohr­geräuschen. Deswegen sollten Ohr­geräusche zunächst durch einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt abgeklärt werden. In nicht wenigen Fällen kann auch eine Fehlstatik der Hals­wirbel­säule bzw. eine Kopf­gelenks­störung (Atlas­dysfunktion) oder eine craniomandibulare Dysfunktion zu Ohr­geräuschen führen.

Wie im Punkt Ursachen beschreiben sollten Ohrgeräusche zuerst durch einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt untersucht werden. Bleibt die Untersuchung ergebnislos, untersuchen wir die Hals­wirbel­­säule. Auslöser kann eine Fehlstatik der Hals­wirbel­säule oder der Kopfgelenke sein, die mit einer manuellen Behandlung und einer gezielten Kräftigungs­therapie behoben werden kann.

Zeigt sich jedoch auch bei der orthopädischen Diagnostik kein Grund für die Ohrgeräusche, so darf das Kiefer­gelenk nicht vergessen werden. Nach unserer Praxis­erfahrung konnte in nicht wenigen Fällen durch eine Verbesserung der craniomandibularen Dysfunktion, dh. einer funktionellen Störungen im Kiefer­gelenk, die Ohrgeräusche gebessert, in manchen Fällen sogar völlig beseitigt werden.

Mögliche Therapien