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Kontakt­möglichkeiten
0711 - 33 99 69
Praxis Dr. med. Steeb
Arlbergstr. 38
70327 Stuttgart
Öffnungszeiten
Mo. - Do.
08:15-12:00
Mo.
13:00-15:00
Mi.
13:00-16:00
Do.
13:00-17:00
Fr.
nach Vereinbarung
Therapie

Medizinische Kräftigungs­therapie (MKT)

Beschreibung

Die Medizinische Kräftigungstherapie (MKT) führe ich als Wirbelsäulen­spezialist in unserem Rücken­kompetenz­zentrum in Stuttgart seit 1998 durch. Sie ist ein wirkungsvolles Verfahren zur Behandlung von Nacken- und Rücken­beschwerden, Kreuzschmerzen, Beschwerden in den Armen und Beinen nach Operationen, Schlaganfällen (Apoplex), M. Bechterew, Wirbel­säulen­fehl­haltungen wie z.B. der torsions­skoliotischen Fehlhaltung, längeren Gipsruhig­stellungen oder Kranken­haus­auf­enthalten.

Kraeftigungstherapie mit Th

Seit 30 Jahren Anwendung der Medizinische Kräftigungs­therapie

Die Therapie basiert auf einer gezielten Kräftigung der tiefliegenden segment­stabilisierenden Muskulatur der Wirbelsäule und dem Ausgleich von muskuklären Dysbalancen im gesamten Bewegungs­apparat. 1988 gelang es einem Ärzteteam der Universität von Florida, die tiefliegende Wirbelsäulen­muskulatur exakt zu messen. Dabei zeigten Patienten mit Kreuzschmerzen – egal welche Krank­heits­ursache zugrunde lag – eine auffallend schwache tiefe Muskulatur. Weitere Studien zeigten den Zusammen­hang zwischen der tiefliegenden Rücken­muskulatur und dem Beschwerdebild. Aufgrund dieser Erkenntnis wurde die MEDX-Therapie oder Medizinische Kräftigungs­therapie entwickelt.

Ziel

Kraft- und Muskelaufbau

  • Stärkung der primären und sekundären Nacken­stabilisatoren
  • Stärkung der primären und sekundären Rumpf­stabilisatoren
  • Stärkung der gelenkstabilisierenden Muskulatur
  • Stärkung der Knochendichte
  • Schmerzreduktion
  • Verbesserung der Beweglichkeit
  • Reduktion des altersbedingten Kraftverlustes
  • Reduktion der Verlustes an Knochenmasse
  • Verbesserung der Stoffwechsellage und Unterstützung der Gewichtsreduktion

Vorgehensweise

Isometrische Kraft­messung zur Bestimmung der Kraft der tiefen Rücken­muskulatur

Mit einem diagnostischen Testverfahren dh. einer isometrischen Kraft­messung werden Kraft, Beweglich­keit und Ausdauer der Rücken­streck­muskulatur oder der Extremitäten­muskeln untersucht. Anhand der Mess­ergebnisse erstellen wir dann ein Therapie­programm über 12-18 Sitzungen unter Anleitung speziell ausgebildeter Therapeuten.

Beckenfixation entscheidend für die Wirksamkeit beim Kreuz­schmerz

Um die tiefe Muskulatur der Lendenwirbelsäule kräftigen zu können, muß das Becken und die Beine exakt fixiert werden. Da dies mit vielen Trainings­verfahren nicht möglich ist, bleibt der Erfolg oft aus. Als erfahrene Wirbel­säulen­spezialisten wissen wir, daß erst wenn die stärkeren Becken- und Oberschenkel­muskeln funktionell ausgeschaltet sind, können die tiefen Rücken­streck­muskeln aufgebaut werden.

Der Vorteil der Therapie an MEDX-Maschinen gegenüber normalen Gymnastik­übungen oder einfach Seil­zug­geräten liegt im dosierbaren Widerstand, der sicheren Bewegungs­ausführung und dem gelenk­schonenden Belastungs­verlauf. Die Therapie ist anstrengend und setzt die Mitarbeit des Patienten voraus. Es kommt nur dann zu einem Kraftgewinn, wenn die Übung bis zur Erschöpfung des Muskels ausgeführt wird. Ein Therapieerfolg ist in jedem Alter möglich. So empfiehlt eine Studie der Universität Saarbrücken bei Kindern im Einzelfall ein Krafttraining so früh wie möglich wenn notwendig. Aber auch ein älterer und schwacher Patient kann seine Kraft wieder aufbauen, wie eine Studie an Alters­heim­bewohnern 1990 in den USA nachweisen konnte. Die Medizinische Kräftigungs­therapie wird stets vom Arzt verordnet. Die Verbesserung des Kraft­niveaus ist unabhängig von der zugrunde liegenden Diagnose und der Beschwerde­dauer. Zur Erhaltung des erreichten Kraft­niveaus empfiehlt sich ein regel­mäßiges Kraft­training in einem gut aus­gestatteten und geführten Trainings­betrieb.

Anwendung

  • Bandscheibenvorfälle oder -vorwölbungen
  • Wirbelgleiten oder Pseudowirbelgleiten (Spondylolisthese oder Pseudo­spondylolisthese)
  • Spinalkanalstenose oder Foraminastenose (Einengung des Rücken­marks­kanals oder der Öffnungen, durch die Nerven­wurzeln vom Rücken­mark seitlich in den Körper austreten)
  • Z.n. Bandscheibenoperationen (Nukleotomie, Sequestrotomie, Nukleoplasty etc.)
  • Z.n. Versteifungen (Spondylodese)
  • Skoliotische Fehlhaltungen; Rundrücken, Flachrücken, Hohlkreuz
  • altersbedingte Abnutzung der Bandscheiben oder der Wirbelgelenke
  • Osteoporose (Knochenschwund)
  • Z.n. Unfall
  • Muskelschwäche z.B. durch Schlaganfall, Multiple Sklerose, längerer Krankenhausaufenthalt
  • chronische Beschwerden im Rücken ohne Befund im Kernspin oder CT

Konkrete Anwendung bei

  • Beckenschiefstand
  • Die Hüftarthrose und ihre Behandlung
  • Halbseitenschmerz oder Halb­seiten­symptomatik
  • Hüftschmerzen (allgemein)
  • Kiefergelenk­beschwerden oder craniomandibulare Dysfunktion (CMD)
  • Knieschmerz (allgemein)
  • Kreuzschmerz / Schmerzen in der Lendenwirbelsäule / Idiopatischer LWS-Schmerz / Unspezifischer Rückenschmerz
  • Nackenschmerzen
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Skoliotische Fehlhaltung und Skoliose