Beschwerdebild

„Whiplash Injury (WPI)“ – das HWS-Schleudertrauma

Beschreibung

Das Schleudertrauma der Halswirbelsäule ist eine Zerrung/ Verstauchung (Distorsion) der Halswirbelsäule, zumeist ausgelöst durch eine sehr schnelle Bewegung des Kopfes und der Halswirbelsäule.

Diese Zerrung der Halswirbelsäule tritt oft als Folge eines Auffahrunfalls auf; aber auch andere plötzliche Stürze in Sport und Alltag können zu einer Distorsion führen.

Ein Schleudertrauma besteht dann, wenn nach einer Zerrung chronische Beschwerden entstehen. Symptome sind dann z. B. Verspannung, Kopfschmerzen, Schwindel und vegetative Symptome.

Was tun nach einem Schleudertrauma der Halswirbelsäule?

Wichtig ist es, beim Verdacht auf ein Schleudertrauma sofort mit einer leichten Schmerz- und entzündungshemmenden Behandlung zu beginnen. In vielen Fällen lässt sich damit innerhalb von 3 Tagen eine Rückbildung der Beschwerden erreichen. Auch wenn das Tragen einer Halsbandage (Halskrause) heute nicht mehr empfohlen wird, kann es für einige Tage – stundenweise genutzt – nach unserer Erfahrung hilfreich sein.

Bestand bereits vorher eine Überbeweglichkeit der Halswirbelsäule mit zu geringer muskulärer Stabilisierung kann ein hartnäckiges chronisches Krankheitsbild entstehen.